"Ohne Gentechnik" steigert Campinas LANDLIEBE-Umsatz um 7,7 Prozent

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Comment by TraceConsult™: Neben der Campina-Mutter FrieslandCampina dürfte die Information in der Pressemitteilung des Unternehmens viele weitere Stakeholder glücklich stimmen. Allerdings ist es schwer zu sagen, wen davon am meisten.

Für Ilse Aigner, die deutsche Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, ist die Nachricht sicherlich recht hilfreich im gegenwärtigen Wahlkampf. Campina ist bislang eindeutig die grösste Marke, die das Angebot ihres Ministeriums vom 1. Mai 2008 aufgegriffen hat, tierische Produkte als „Ohne Gentechnik“ auszuloben. Der Aufruf der Ministerin nach „mehr Transparenz beim Lebensmitteleinkauf“wird von Campinas Landliebe-Marke klar erfüllt.

Eine Anzahl von Verbraucherorganisationen und NGOs wird entzückt sein, da ihre Forderungen von vor rund 18 Monasten an die gesamte deutsche Lebensmittelindustrie nun durch einen so grossen Namen befriedigt wird. Und darüber hinaus kommt Campina den Kriterien ohne den Einsatz irgendwelchen Sojaproteins nach, was eine weitere Forderung einiger NGOs war.

Ohne grosses Aufheben zufrieden sind nun auch die Verbraucher beim lokalen Lebensmitteleinkauf, weil ihnen endlich auch eine bundesweite Marke eine informierte Wahlmöglichkeit bietet, nachdem bereits im vergangenen Jahr eine kleine Handvoll regionaler Molkereien von der pole position aus gestartet waren.

Und falls Umsatzsteigerungen auch Gewinnzunahmen bedeuten, wird wohl auch Campinas Eigner, Royal FrieslandCampina in Amersfoort, ein Lächeln aufsetzen.

Uns sind keine weiteren Stellen direkt bekannt, die sich über das Landliebe-Umsatzwachstum bei Campina freuen, aber wir konstatieren ein Ansteigen des Drucks auf Handel sowie auf andere grosse Marken, dem Beispiel zu folgen und dem Verbraucher eine Alternative zu bieten.


http://www.en.frieslandcampina.com  & http://www.campina.de

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Landliebe Landmilch ohne Gentechnik kommt an - gesteigerte Verbrauchszahlen belegen die Akzeptanz

Pressemitteilung

Heilbronn, im September 2009 - Während die Verbraucher insgesamt weniger Trinkmilch konsumieren als vor einem Jahr und der Gesamtmarkt rückläufig ist1, zeigt das Fütterungskonzept der Premiummarke Landliebe deutliche Erfolge. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2009 konnte der Absatz der Landliebe Landmilch ohne Gentechnik um rund 7,7 Prozent gesteigert werden. Unterstützt wird dies durch eine neue, groß angelegte Fernseh-Kampagne, die seit März dieses Jahres ausgestrahlt wird.

"Der Einzelhandel hat uns bestätigt, dass der Stempel ‚ohne Gentechnik’ hervorragend zu Landliebe passt", weiß Michael Feller, Managing Director bei FrieslandCampina Germany. Und die Kennzeichnung hat zum Erfolg von Landliebe Landmilch beigetragen wie die Zahlen belegen. Das langfristige Ziel besteht gemäß Feller darin, dass das gesamte Landliebe-Sortiment den Stempel „ohne Gentechnik“ tragen darf. So weit ist es aber noch nicht, da dann auch alle Ingredienzen garantiert frei von genetisch modifizierten Organismen (GMO) sein müssen. Vor allem für Produkte mit zahlreichen anderen Ingredienzien als Milch ist das eine echte Herausforderung.

Das Fütterungskonzept

Seit Oktober 2008 informiert der Stempel „Ohne Gentechnik“ auf allen Frischmilch- und H-Milch-Verpackungen über die GVO2-Freiheit der Landliebe-Produkte. Möglich wurde die Kennzeichnung durch eine wohl beispiellose Fütterungsinitiative auf den Landliebe-Höfen: So erhalten die Kühe überwiegend Futter, das schon seit jeher in Deutschland kultiviert wird und damit ohne Gentechnik auskommt wie z. B. Gras, Raps oder Lupinen. Gleichzeitig wird auf Futtermittelimporte aus Übersee und damit auch auf gentechnisch verändertes Soja verzichtet.

1 Quelle: Nielsen

2 GVO steht für „genveränderte Organismen“


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