Unternehmen und Konzept

E-Mail Drucken PDF

Aufbauend auf einem Jahrzehnt an Erfahrung, Eingebundenheit und engster Beobachtung von Betreibern innerhalb der Lieferkette, aus der Food-Produkte für den weltweiten Einzelhandel hervorgehen, haben wir erkannt, dass eine Menge von brownie points, die sich viele dieser Unternehmen im Bereich von Corporate Social Responsibility (CSR) und ethischem Management verdient haben, einfach nicht eingefordert werden.

Die Gründe hierfür sind zumeist Mangel an Information oder an Erkenntnis über die Vorgehensweise anderer Akteure. Auch würden bessere Methoden und Verfahren oft zu besseren Resultaten führen. Diese Lücke zu schliessen ist unser Anliegen

brownie_point
Es waren die Junior Girl Scouts, die sog. Brownies, die im 19. Jahrhundert das Punktesystem der Brownie points als Belobigungssystem für gute Taten weltweit bekannt machten.

Wirtschaftsunternehmen begannen bereits in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, sich mit Corporate Social Responsibility zu befassen. Das Interesse aus dem Lebensmittel- und Agrarbereich nahm in den späten neunziger Jahren nennenswert zu. In jüngster Zeit sind Firmen z.B. aus der Liefer-kette von brasilianischen Sojafarmern bis hin zu grossen europäischen Handelsunternehmen sogar über die CSR hinaus gegangen, indem sie Kriterien für ethische Unternehmensführung aufgestellt haben. Diese Entwicklung hatte sowohl neuartige Akzente im Marketing zur Folge als auch die Erkenntnis um den Wettbewerbsvorteil dieser Unternehmen.

Private Konsumenten hören gerne von solch neuartigen Ansätzen und besseren Tendenzen um ihre tägliche Nahrung. Was sich verbessert, sind die Produktionsbedingungen und das Umfeld dessen, was sie essen. Nicht nur der Nährwert von Lebensmitteln, sondern in stark zunehmendem Masse auch die ökologischen, sozialen und ethischen Aspekte der Produktion von Lebensmitteln werden zusehends wichtiger für den Verbraucher. Seit dem Beginn dieses Jahrhunderts sind Verbraucher in vielen Teilen der Welt bei Themen wie Regenwaldschutz, grüner Biotechnologie und dem Treibhauseffekt stark engagiert.
hat
Abraham Lincolns Zylinder – garantiert und zertifiziert!

Dies schlägt sich gleichfalls nieder in den ausgeprägten Positionen von Organisationen, die die Zivilgesellschaft in den verschiedenen Teilen der Welt ausmachen. Öffentlich finanzierte Verbrauchervereinigungen, regionale und globale NGOs wie auch Bauernverbände folgen den Überlegungen der Verbraucher und fordern verbesserte Verfahren und Bedingungen bei der Produktion von Lebensmitteln.

Und doch sollten Unternehmen darauf achten, dass sie nicht von Verbrauchern als verstrickt in greenwashing-Aktivitäten wahrgenommen werden. Seit bei der Produktion von Lebensmitteln zunehmend Wert auf Themen wie Nachhaltigkeit und Ethik gelegt wird,sind bereits genug Hersteller mit fälschlich „grünen“ Händen erwischt worden. Wie es der amerikanische Präsident Abraham Lincoln auszudrücken pflegte: „Manche Leute lassen sich immer zum Narren halten, und alle Leute manchmal, aber man kann nicht alle Menschen immer täuschen“