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Im Folgenden finden Sie eNews Beiträge aus internationalen Medien, denen fast immer eine Kommentierung von uns vorangestellt ist. Links zur Originalquelle sind eingefügt.


EDEKA führt Milch "Ohne Gentechnik" ein - Rewe und tegut ... erweitern Angebot auch in NRW

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Comment by TraceConsult™: EDEKA, die Nr. 1 im deutschen LEH, verkündet soeben, dass man sich in die Gruppe derjenigen Unternehmen einreiht, die bereits vor Monaten dasselbe unternommen haben – ihren Kunden die Wahl über die Kaufentscheidung bei Milch und anderen Molkereiprodukten anzubieten, die ohne den Einsatz von gentechnischen Zutaten im Futtermittel erzeugt werden.

Lesen Sie selber EDEKAs Pressemitteilung oder einfach die erste untenstehenden Nachricht und vergleichen Sie dies mit unserem Beitrag über entsprechende Schritte von Rewe und tegut … bereits im vergangenen Januar, als diese beiden Handelsketten ihre Umstellung auf als „Ohne GenTechnik“ gekennzeichnete Milch in ihren südlichen Verkaufsregionen ankündigten. Ende dieses Monats (hierzu auch der zweite Beitrag weiter unten) werden diese beiden Unternehmen  ihre eigene seinerzeitige Umstellung nun auch in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland, NRW, wiederholen. Das jetzige Programm wird von EDEKA in seiner Region Nord gestartet, was die Lücken auf der deutschen Landkarte, in denen Verbraucher noch keine Wahlfreiheit beim Milcheinkauf haben, deutlich verringert.

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Forscher finden Gene aus GVO-Pflanzen in Milch und Tierorganen - und in milchgefütterten Zicklein

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Comment by TraceConsult: Noch 2004 dachten Greenpeace-Aktivisten, sie hätten den wissenschaftlichen Nachweis erbringen lassen, dass pflanzliche DNA – und ihr Hauptfokus lag natürlich auf transgener pflanzlicher DNA – den Weg in Kuhmilch gefunden habe. Nun, es stellte sich heraus, dass anderweitige Kontaminierung der Grund war, und der Alarm wurde zurückgenommen.

Nun aber hat das Münchner Institut zur unabhängigen Folgenabschätzung in der Biotechnologie Ergebnisse veröffentlicht, wonach sich Spuren von GVO-Mais und –Soja in diversem Tiergewebe wie auch in Milch finden lassen.

Ein neuerlicher Anlass für Strategen im Bereich Lebensmittel und LEH, über potenzielle Gesundheitsrisiken,  ausgehend von GV-gefütterten tierischen Produkten, nachzudenken. Schliesslich wurde transgene DNA aus Ziegenmilch auch in Zicklein gefunden, die mit dieser Milch gefüttert worden waren!


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U.S. Bundesgericht stoppt GV-Zuckerrüben bis zu einer sachgerechten Bewertung

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Comment by TraceConsult™: Sachgerechte Bewertung? - Umweltverträglichkeitsstudie (UVS)? – Hierbei muss es sich um eine Wortwahl handeln, die relativ neu ist für den Marktführer bei Glyfosat-resistenten Ackerpflanzen – zumindest wenn sie aus dem Heimatland des Unternehmens schallt.

Die Quintessenz einer amerikanischen bundesgerichtlichen Entscheidung vom vergangenen Freitag, mit der Roundup-Ready-Zuckerrüben gestoppt werden, ist von einer Art, wie sie sie das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA vor eineinhalb Jahrzehnten selber erdacht haben sollte, als es daran ging, Roundup-Ready-Saatgut wie Sojabohnen und Mais zu „bewerten“ und anschliessend zuzulassen. Damals wurde keine UVS verlangt – und die Folge ist, womit U.S.-Farmer heute kämpfen: Eine weitverbreitete Resistenz der führenden Unkräuter in Nord- und Südamerika gegen Roundup, das Herbizid-Allheilmittel und über etliche Jahre hinweg Monsantos Geschenk an die Landwirtschaft. Zuletzt berichteten wir erst vor Kurzem hierzu, als das Monsanto-Lokalblatt St. Louis Post-Dispatch titelte: Roundups Wirksamkeit lässt nach und durchkreuzt Erwartungen bei amerikanischen Farmern.

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Roundups Wirksamkeit lässt nach und durchkreuzt Erwartungen bei amerikanischen Farmern

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Comment by TraceConsult: U.S. Landwirte erkennen endlich, dass Glyfosat, der aktive Wirkstoff im Herbizid Roundup, „ein ernstes, ernstes Problem“ darstellt. Zugleich gibt ein Monsanto-Sprecher öffentlich zu erkennen, dass sein Unternehmen der Agrarbranche in der ersten Roundup-Phase vor 15 Jahren etwas mehr „Unterweisung“ hätte angedeihen lassen können. Die Spitze aber ist es, wenn ein hochrangiger Vertreter eines Farmer-Verbandes im Mittleren Westen versucht, all dies weg zu erklären, indem er auf die Versuchung hinweist, die von der Anwendungs-Leichtigkeit des Herbizids ausgegangen sei, welche Farmer „in Wohlbehagen einlullt“.

Eineinhalb Jahrzehnte lang hat jedermann, der irgendwie mit der amerikanischen Agrarbranche zu tun hat, ausgehend von den Landwirten selber, einschliesslich der grossen Agrarkonzerne bis hin zu den Landwirtschafts-Attachés an den amerikanischen Botschaften weltweit, sowohl europäische Verbraucher als auch Politiker und Industrievertreter, die Verbraucherwünschen nachkommen, wegen ihrer Ablehnung von GMOs für schwachsinnig erklärt. Zugleich bekamen weder amerikanische noch ausländische Wissenschaftler je eine richtige Gelegenheit, ihre Besorgnisse ausreichend darzutun.

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Campinas LANDLIEBE forciert „ohne Gentechnik“ und Absatz steigt um insgesamt 15 Prozent

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Comment by TraceConsult: Wieder einmal stellt der Welt grösstes Molkereiunternehmen unter Beweis, dass mit „ohne GenTechnik“ deutliche Umsatzsteigerungen zu erzielen sind. Mittlerweile ist der Absatz seit Beginn der gentechnikfreien Auslobung auf Basisprodukten der LANDLIEBE-Schiene des Konzerns im Jahre 2008 um insgesamt 15 Prozent gestiegen. Erst im September vergangenen Jahres berichteten wir von einer Steigerung um 7,7 Prozent!

Obowohl FrieslandCampina erst einmal weiterhin sein selbstentworfenes Logo „ohne Gentechnik“ einsetzt, ist das Unternehmen gleichwohl Gründungsmitglied des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) in Berlin. Laut Vorstand Christoph Zimmer hat dieser auch volles Verständnis für die einstweilige Beibehaltung des hauseigenen LANDLIEBE-Signets: „Ein Konzern der Grösse von Campina kann Marken nicht wie die Hemden wechseln“, so Zimmer. „Aber auch Campina wird sicherlich das ‚Aigner-Siegel‘ einsetzen, wenn es erst einmal eine gewisse Marktverbreitung erlangt hat.“

 

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Grossbritannien: Laut Umfrage wollen zwei Drittel der Verbraucher GVO-freie Lebensmittel

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Comment by TraceConsult: Es ist höchste Zeit, dass in Grossbritanien wieder der gesunde Menschenverstand einzieht, könnte man bei der Lektüre der heutigen Meldungen – sowohl in Fachblättern wie auch den allgemeinen Medien - den Eindruck bekommen angesichts einer soeben veröffentlichten Umfrage der bekannten GfK zu GVO-Lebensmitteln. Die Ergebnisse belegen eindeutig, dass die momentanen Bemühungen der Regierung Ihrer Majestät, der Öffentlichkeit zu verstehen zu geben, dass GVOs in Ordnung sind, einfach nicht funktionieren.

Ähnlich entpuppt sich jetzt die strategische Entscheidung einiger Handelsketten, wie der britischen Wal-Mart-Tochter Asda – obwohl seinerzeit gefällt mit einem hörbaren Seufzer der Erleichterung – als ein ernstlicher Fehler. Vor einigen Monaten verliess das Unternehmen das Non-GVO-Schiff, das es selber im Jahre 2000 als eines von zwei Einzelhandelspionieren mit geschaffen hatte, um nunmehr der RTRS-Plattform mit wehenden Fahnen als Vollmitglied beizutreten. Verbreitet von einer merkwürdigen Allianz von Monsanto bis zum WWF unterstützt der RTRS Anbau, Verarbeitung und Distribution von Sojaprodukten als „nachhaltig“ und „verantwortungsbewusst“. Das schliesst jedoch nicht etwa Sojaprodukte aus genetisch modifizierten Roundup-Ready-Sojabohnen aus, der Ursache für viele schwere Probleme in Ländern wie Argentinien und den USA.

 

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RTRS: Neue “verantwortungsbewusste” Soja-Kennzeichnung stösst weltweit auf Widerstand

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Comment by TraceConsult: Beim RTRS geht es in letzter Zeit etwas drunter und drüber zu. RTRS? War das nicht das Programm der Soja-Branche mit dem wunderbaren Multi-Stakeholder-Prozess, bei dem die Industrie, landwirtschaftliche Erzeuger und die Zivilgesellschaft, d.h. die NGOs, harmonisch am selben Strang und in derselben Richtung ziehen? Und sichert diese Plattform nicht zu, dass die Zerstörung des Regenwaldes im Amazonasbereich zum Stillstand gebracht wird?

Nein, und etliche weitere Behauptungen werden ebenfalls nicht eintreten, sagen jetzt über 200 NGOs aus mehreren Kontinenten in einem gestern veröffentlichten offenen Brief. Einzelheiten finden Sie weiter unten in der Presseerklärung der Washingtoner Food & Water Watch.

 

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Brasilianische Farmer beklagen, dass ihnen Monsanto den Zugang zu konventionellem Soja-Saatgut verwehrt

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Comment by TraceConsult™: War José Hermeto Hoffmann ein Hellseher oder lediglich vor zehn Jahren der Landwirtschaftsminister in der Regierung von Rio Grande do Sul, Brasiliens südlichstem Bundesstaat und seinerzeit das einzige Ziel illegalen Schmuggels mit GVO-Saatgut aus Argentinien?

Während seiner Amtszeit von den späten Neunziger Jahren bis 2002 erteilte er in seinem Büro in Porto Alegre eine Reihe von Interviews wie diesem, wobei er ganz richtig vorhersagte, was Farmer zweieinhalbtausend Kilometer weiter nördlich heute, ein Jahrzehnt später, erleben müssen:

Eine schwerwiegende Abhängigkeit von der Willkür des Saatgut-Riesen Monsanto bei der Beschaffung von konventionellem Soja-Saatgut, erpresserische Lizenzgebühren für diejenigen, die GVO-Soja anpflanzen, sowie allenthalben Einschränkungen in ihrem Beruf als Landwirte. 

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